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Zeitwohnen-Aachen.de präsentiert: Preuswald

Preuswald hat in etwa 2055 Einwohner (Stand von 2008) und wurde am 1. November 1922 in die Stadt Aachen eingemeindet. Der Stadtteil liegt bis zu 274 Meter ü. NN. Preuswald wurde als Stadtteil nach dem Wald benannt, der das Viertel umgibt. Die belgische Grenze ist nicht weit vom Viertel entfernt und ist im Aachener Waldgebiet gelegen. Des Weiteren ist der Stadtteil zum Stadtbezirk Aachen-Mitte zugehörig. Das Stadtviertel ist relativ neu und die Gründung fiel in die 1960 / 1970er Jahre. Der Deutsche Annington, der größte Wohneigentümer, gehören ungefähr um die 625 Wohnungen.

Im Zeitraum von 1990 bis zum Jahr 2000 war Preuswald ein Teil der einstigen Pfarre "Maria im Tann" mit einer Zollsiedlung sowie mit Bildchen. Seit dem Jahr 2010 gehört Preuswald zur St. Jakob Pfarrei. Am Ende des 19. Jahrhunderts war der Stadtteil schon als Luftkurort für die Elite der Einwohner beliebt. Es entstand das Kaiser-Wilhelm-Genesungsheim aus diesem Grunde hier. Später entstand aus dem Heim das Zentrum für Kinder-, Jugend- sowie Familienhilfe "Maria im Tann". Die Nachbarländer Belgien sowie die Niederlande sind nicht weit vom Ort entfernt. Es trennen das Stadtviertel nur 2,5 Kilometer von den Nachbarländern. Unweit von Preuswald liegt der Kletterwald von Aachen, der auch der einzige ist. Dieser ist sehr beliebt bei den Einheimischen, wie auch für Besucher eine Abwechslung.

Elisenbrunnen

Der Elisenbrunnen ist eine Sehenswürdigkeit von Aachen und wird gerne besichtigt. Es handelt sich um einen klassizistischen Bau, die Entwürfe stammen von den Architekten Johann Peter Cremer sowie Karl Friedrich Schinkel. Seinen Namen verdankt der Brunnen Elisabeth Ludovika von Bayern, die Elise genannt wurde und Kronprinzessin war. Elise war die Tochter Königs Maximilian I. von Bayern. Später ehelichte Elise den König von Preußen, Friedrich Wilhelm IV. Christian Friedrich Tieck gestaltete 1828 eine Büste von ihr. Die Büste besteht aus Carraramarmor und steht seit 1832 in der Rotunde.

Der Brunnen besitzt einen dorischen Säulenvorbau mit einer offenen Wandelhalle. Je zur linken und rechten Seite steht ein Pavillon, wo sich einige Räume befinden. Es gibt zwei Trinkbrunnen, woraus warmes Wasser fließt. Es stammt aus der Kaiserquelle und weist eine Temperatur von 52 Grad Celsius auf. Eine Leitung transportiert das Wasser vom Büchel zum Elisenbrunnen. Der Brunnen hat ständig den Geruch von Schwefel, das nach faulen Eiern riecht. Das Wasser besteht aus Schwefel, daher riecht man den charakteristischen Geruch.

Geschichte des Brunnens

Schon seit langer Zeit war Aachen wegen der vielen Thermalquellen ein Kurort. Die Quellen wurden schon in der Römerzeit für Thermen genutzt. Aachen wurde ein mondäner Kurort, bereits Ende des 17. Jahrhunderts. Viel Prominenz und Könige waren Gast im Badeort. Im Jahr 1819 kam es zum Beschluss im Stadtrat von Aachen, zum Bau einer Brunnenhalle. Man wollte ein einzigartiges Bauwerk als Trinkbrunnen errichten. Die Baugenehmigung ließ aber auf sich warten und so wurde erst im Jahr 1824 damit begonnen, den Trinkbrunnen zu bauen. Die Hinterseite des Elisenbrunnens entstand aus Stadtmauerresten. Diese stammen aus dem Mittelalter und im Jahr 1827 fand die Eröffnung des Brunnens statt.

Im Bauwerk befinden sich Marmortafeln in der Halle, die Zeugen einstiger prominenter Kurgäste sind. Einstige Prominenz, die aus der Kaiserquelle tranken:

  • Peter der Große
  • Georg Friedrich Händel
  • Giacomo Casanova

 

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