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Zeitwohnen-Aachen.de präsentiert: das Frankenberger Viertel

Frankenberg wird das Frankenberger Viertel auch noch genannt und die Eingemeindung nach Aachen fand am 1. April 1897 statt. Einst gehörte das Viertel zu Burtscheid, seit der Eingemeindung zur Stadt Aachen. Frankenberg liegt zwischen Burtscheid und Forst und im Norden verkehrt die Bahnstrecke Aachen-Köln. Eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit vom Frankenberger Viertel ist die Burg Frankenberg, die auch die Frankenburg genannt wird. Die Bebauung des Viertels fiel in die Zeit zwischen 1870 bis 1920. Das Viertel wurde nach und nach besiedelt. Die Wohnhäuser des Viertels wurden mit verschiedenen Fassaden errichtet, die heute historische Fassaden darstellen. Die Baustile waren verschieden, wie zum Beispiel: Neorenaissance, Neobarock, Neogotik oder auch Mischformen davon. Später kamen auch Fassaden im Jugendstil hinzu. Daher zählen heutzutage in etwas 250 Häuser zu den Baudenkmälern. Die Burg Frankenberg besitzt einen dazugehörigen Park und das Viertel wurde im Norden sowie Osten davon erbaut. Merkmale des Viertels sind die Herz-Jesu-Kirche sowie ein beliebter Marktplatz.

Unter der Erde des Viertels fließt der Beverbach, der in der Oberen Drimbornstraße unterirdisch weiterverläuft. Dazu wurde der Bach unter der Erde mit Rohren durchgeleitet. Das Frankenberger Viertel wurde von der AG Frankenberg aufgebaut. Zwei Viertel sind älter und zwar das Steffensviertel sowie das Viktoriaviertel. Die beiden Viertel werden aber oft im Zusammenhang mit Frankenberg genannt, da sie daran angrenzen. Die Stadterweiterung nahm außerhalb des äußeren Mauerrings schnell Formen an und dieses war das Rehmviertel. Dort befinden sich auch größere, für die Öffentlichkeit zugängliche Plätze. Im Steffens- sowie Viktoriaviertel hingegen sind die Grünflächen eher rar, da hier wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen. Im Viktoriaviertel gibt es erst seit 2009 einen öffentlichen Park. Seit dem Jahr 1880, als das Frankenberger Viertel entstand, versiegelte man die "Untere Burtscheider Quellengruppe". Die Thermalquellen flossen zuvor an den Ufern des Gillesbaches. Auch uferseitig des Warmen Baches flossen die Quellen frei als Tümpel.

Entstehung von Lousberg

Lousberg gehört zusammen mit dem Salvatorberg sowie dem Wingertsberg zu den drei Zeugenbergen von Aachen. Entstehungszeitpunkt des Berges ist die Oberkreide, in der es einen Meeresvorstoß gab. Es wurden in der sogenannten Aachener Kreide Kalksedimente abgelagert. Die Niederrheinische Bucht wurde durch tektonischen Bewegungen gebildet, die dem Lousberg auch seine Hochlage gaben. Besucher Aachens halten sich hier gerne auf, denn der Lousberg ist ein Naherholungsgebiet und er ist großteils bewaldet.

Im Norden befindet sich ein großer Park, der einst zum Kloster St. Raphael gehörte. Jeden Sommer findet hier der Lousberglauf statt und das Literaturfesitval "Leselust am Lousberg" wird auch in den Sommermonaten veranstaltet. Es handelt sich dabei um ein Open Air.

Geschichte zum Lousberg

In der Jungsteinzeit gab es den Abbau von Feuerstein am Lousberg, etwa vor 5000 Jahren. Es handelte sich um grauen Feuerstein, der in schokobraunen Farbzonen lag. Daraus wurden Beile gefertigt, die man an Ort und Stelle bearbeitete. Den Schliff bekamen die Beile in den Siedlungen. Das Bergwerk bestand bis circa 3000 vor Christus. Durch Forschungen weiß man, dass ungefähr 300.000 Beilrohlinge hier für Beile abtransportiert wurden. Es wurde Handel betrieben, bis nach Belgien, Mittelhessen sowie Ostwestfalen.

Ursprünglich bestand das Zentralplateau aus einem sechs Meter hohen Kreidekalkdeckel. Dieses wurde durch den Abbau fast zur Gänze abgetragen. Heute erkennt man die Abraumhalden als Hügellandschaft, die sich unter dem Eibenwald entlangschlängelt. Es gab Funde von Feuersteinabschlägen hier, die vom steinzeitlichen Tagebau des Feuersteins zeugen. Den Kalkstein verwendete man zur Römerzeit für den Bau der Thermen in Aachen. Die Barbarossa-Mauer entstand im Mittelalter, wobei man auch Kalkstein dafür verwendete.

Das Belvedere, ein Gesellschaftshaus, bekam im Zweiten Weltkrieg so arge Zerstörungen ab, dass es nicht mehr aufgebaut wurde. Die wunderschönen Säulen des Gebäudes blieben aber stehen und bei den Aachenern sind sie als "Aachener Akropolis" bekannt und auch einen Abstecher wert.

 

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